Etikettendrucker Vergleich: So finden Sie den richtigen Etikettendrucker!

Dank moderner Etikettendrucker sind Sortier-und Beschriftungsarbeiten im Büro oder zu Hause leicht zu bewerkstelligen. Waren früher für eine Beschriftung häufig DIN-A4-Blätter und ein Drucker notwendig, um Etiketten drucken zu können – so reicht heute ein handlicher, tragbarer Drucker völlig aus. Die Druckgeräte sind für wenig Geld im Handel erhältlich und erleichtern den Arbeitsalltag enorm. Etikettendrucker gibt es dabei in den verschiedensten Ausführungen, sodass für jeden Anspruch das passende Gerät auf dem Markt verfügbar ist. Um Ihnen die Entscheidung für ein bestimmtes Gerät zu erleichtern, haben wir für Sie den Etikettendrucker Test gemacht und haben mehrere Beschriftungsgeräte auf Herz und Nieren überprüft.

Etikettendrucker im Vergleich – Unsere Produktempfehlungen

Etikettendrucker Test: Wieso einen Etikettendrucker kaufen?

Ein Beschriftungsgerät dient dem Drucken von Etiketten, mit denen beispielsweise Briefe und Pakete, aber auch CDs und Namensschilder gekennzeichnet werden können. Etikettendrucker (auch Labelwriter oder Label Maker genannt) ersetzen so die zeitaufwendige Arbeit mit einem herkömmlichen Drucker. Die gedruckten Label werden auch gleichzeitig zurechtgeschnitten, sodass keine weiteren Schneidwerkzeuge für die Etikettenherstellung notwendig sind. In unserem Etikettendrucker Test haben wir verschiedene Ausführungen von Beschriftungsgeräten unter die Lupe genommen. Diese unterscheiden sich beispielsweise hinsichtlich der Drucktechnik (z. B. Thermotransferdruck, einseitig, zweiseitig), der Druckgeschwindigkeit, der Auflösung oder der Konnektivität mit einem PC.

Etikettendrucker Test: Wie funktioniert ein Beschriftungsgerät?

Ein Etikettendrucker ist ein spezielles Beschriftungsgerät, das in der Regel keine Tinte für die Beschriftung von Labels und Etiketten benötigt. Stattdessen kommt bei den meisten Etikettendruckern spezielles Thermopapier zum Einsatz, das durch Erhitzung des Druckkopfes eingefärbt wird. Dabei verfärben sich spezielle Pigmente innerhalb des Thermopapiers, sodass eine klare und scharfe Schrift zum Vorschein kommt. Die Druckauflösung variiert dabei von Gerät zu Gerät und liegt bei den meisten handelsüblichen Etikettendruckern zwischen 200 und 600 dpi. Für eine leichtere Datenübertragung auf das Beschriftungsgerät sorgen Verbindungsmöglichkeiten (z. B. USB-Anschlüsse) sowie spezielle PC-Software, die eine gezielte Datenübertragung ermöglichen. Per Datenkabel können auch die gewünschten Schriftzüge eingespielt werden. Viele Geräte verfügen zudem über eine Tastatur, mit der die Schriftzüge auch per Hand eingegeben werden können.

Etikettendrucker kaufen: Darauf kommt es an!

Günstige Etikettendrucker sind im Handel bereits ab etwa 20 Euro zu haben. Diese reichen für einige Arbeiten, wie das Drucken von Namensschildern, völlig aus. Wer aber auf einen erweiterten Funktionsumfang und eine hohe Druckgeschwindigkeit Wert legt, der sollte etwas tiefer in die Tasche greifen und mehr als 50 Euro für einen Label Maker ausgeben. Für Industrieunternehmen stehen auch spezielle High-End-Lösungen zur Verfügung. Ab einem Kaufpreis von etwa 300 Euro sind auch Etikettendrucker erhältlich, die im Verbund mit modernen Computersystemen für höchste Anforderungen ausgelegt sind. Im industriellen Bereich haben sich dabei Firmen wie Zebra Technologies einen Namen gemacht. Im normalen Fachhandel werden dagegen hauptsächlich Etikettendrucker der Firmen Brother, Dymo, Epson oder Leitz angeboten.

Funktionsumfang

Für welches Beschriftungsgerät Sie sich entscheiden, hängt stark vom Verwendungszweck ab. Einfache Etikettendrucker können oft nur Schriftzüge auf ein schmales Band aufbringen, was für Namensschilder oder für die Kennzeichnung von Waren völlig ausreichend ist. Mitteklasse-Geräte bieten da aber häufig schon etwas mehr und können auch Adress- und Versandetiketten, Namensschilder und sogar Barcodes drucken. Im Etikettendrucker Test konnte auch die Online-Frankierung der Deutschen Post von fast allen Geräten direkt auf selbstklebende Etiketten aufgebracht werden. Manche Beschriftungsgeräte können zudem zwei Etiketten gleichzeitig herstellen oder auch besonders widerstandsfähige Kunststoffetiketten produzieren.

Verbindungsmöglichkeiten mit dem PC

Je größer der Funktionsumfang eines Etikettendruckers ist, desto wichtiger ist eine gute Anbindung an einen PC oder Mac. Bei den meisten Mittelklasse-Geräten ist eine leicht bedienbare PC-Software im Lieferumfang enthalten. In unserem Etikettendrucker Test konnten viele Label Maker mit einem Windows-, Mac- oder Linux-Treiber betrieben werden. Zudem verfügen die meisten Geräte über vielfältige Verbindungs-Möglichkeiten, wie beispielsweise USB-Anschlüsse (USB 2.0, USB 3.0) oder eine WLAN-Anbindung. Daneben gibt es auch tragbare Geräte (Labelmanager), die häufig einen geringen Funktionsumfang vorweisen können. Dafür können diese Handgeräte leicht an den gewünschten Einsatzort transportiert werden und verfügen häufig über eine Eingabe-Tastatur, mit deren Hilfe der gewünschte Text direkt in das Gerät eingegeben wird.

Druckbreite und Druckgeschwindigkeit

Bei den einzelnen Beschriftungsgeräten variieren auch die Druckbreiten und die Druck-Geschwindigkeiten. Handgeräte mit Tastatur drucken häufig nur dünnere Streifen mit einer maximalen Breite von 4-19 mm. Größere Labelwriter mit PC-Anschluss drucken meist auf Thermopapier mit einer Breite von 12-58 mm. Darüber hinaus sind auch Sondermodelle erhältlich die einen noch breiteren Druck oder das beidseitige Bedrucken ermöglichen. Auch hinsichtlich der Druckgeschwindigkeit unterscheiden sich die einzelnen Etikettendrucker deutlich. Die Druckgeschwindigkeit wird dabei in mm/s angeben und liegt zwischen 10 und 200 mm pro Sekunde.

Auflösung

In unserem Etikettendrucker Test unterschieden sich die Auflösungen der einzelnen Beschriftungsgeräte deutlich voneinander. In unserem Test konnten wir zudem sichtbare Unterschiede beim Druckergebnis feststellen. Gute Label Maker sollten demnach eine Auflösung von mindestens 300 dpi vorweisen können. Generell liegt das Auflösungs-Spektrum bei den handelsüblichen Etikettendruckern bei 200 bis 600 dpi. Gerade wenn Sie Barcodes, Strichcodes oder Firmenlogos auf Papier bringen möchten, dann sollten Sie an der Auflösung nicht zu sehr sparen.

Hersteller

Der Markt der Etikettendrucker wird hauptsächlich von den Firmen Brother, Dymo, Leitz, Epson und Zebra Technologies beherrscht. Es sind aber auch einige No-Name-Produkte auf dem Markt erhältlich, die allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die Firmen Brother und Dymo können dabei auf eine besonders lange Firmenhistorie zurückblicken und können demnach besonders viel Erfahrung auf dem Gebiet der Etikettendrucker vorweisen. Im Etikettendrucker Test stellten wir zudem fest, dass Produkte von Zebra Technologies fast ausschließlich in Industrie- und Großunternehmen zum Einsatz kommen.

Stromversorgung

Label Maker die mit einem PC/Mac verbunden werden verfügen meist über ein Netzkabel für eine externe Stromversorgung. Die Handgeräte mit Tastatur (Labelmanager) werden dagegen mit Batterien oder Akkus betrieben. In unserem Etikettendrucker Vergleich schwankte die Menge der benötigten Batterien bzw. Akkus zwischen 4 und 6. Als Batterien kamen dabei meist AAA-Microzellen (R03) zum Einsatz.

Betriebskosten

Da Beschriftungsgeräte mit dem Thermodruck-Verfahren arbeiten, fallen bei der Verwendung eines Etikettendruckers keine Kosten für Tinten- oder Farbpatronen an. Für den Betrieb müssen Sie lediglich die passenden Etiketten kaufen. In unserem Etikettendrucker Test konnten wir sowohl mit den Original-Etiketten, aber auch mit Nachahmer-Labels, gute Ergebnisse erzielen.

Etikettendrucker, 2019